Rose, Rosen, Roses
DE Deutschland, l'Allemagne, Germany
Personen, Personnes, Persons, Eponyme
A
Adolf Grille - Rose
(E?)(L?) http://www.helpmefind.com/rose/pl.php?n=6761
(E6)(L?) http://www.mujweb.cz/www/dendrologie/Fotografie%2032/Rosa%20Adolf%20Grille%20(4.7.2001).jpg
(E6)(L?) http://www.stephanus-stiftung.de/Publikationen/Texte.zur.Geschichte/taubstummenanstalt.html
(E6)(L?) http://www.israel-live.de/judentum-net/deutschland/taubstummenanstalt.htm
Adolph Grille - Rose
(E?)(L?) http://www.helpmefind.com/rose/pl.php?n=38554
B
Bernd Rosemeyer (W3)
Bernd Rosemeyer
Bernd-Rosemeyer-Denkmal
(E6)(L?) http://www.germancarfans.com/classics.cfm/classicid/5040906.001/page/1/lang/de/audi/1.html
(E?)(L?) http://www.hr-online.de/website/specials/frankfurter_kreuz/index.jsp?rubrik=17910&key=standard_document_5822102
Der Rennfahrer Bernd Rosemeyer fuhr bei Frankfurt als erster Mensch schneller als 400 km/h. Doch ein weiterer Rekordversuch wird ihm zum Verhängnis. Ein Gedenkstein bei Mörfelden erinnert daran.
...
(E?)(L?) http://www.nauheim.de/staticsite/staticsite.php?menuid=212&topmenu=55
(E?)(L?) http://www.nauheim.de/medien/suchergebnis.php?id=283
(E?)(L?) http://www.nauheim.de/medien/suchergebnis.php?id=284
(E6)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Bernd_Rosemeyer
"Bernd Rosemeyer" (* 14. Oktober 1909 in Lingen (Ems); † 28. Januar 1938 auf der (Reichs-)Autobahn Frankfurt/Darmstadt (Walldorf/Mörfelden)) war neben Rudolf Caracciola der berühmteste deutsche Automobilrennfahrer der Vorkriegszeit.
...
Am 28. Januar 1938 erreichte Rudolf Caracciola auf der Autobahn Frankfurt-Darmstadt-Heidelberg und zurück die Rekordmarke von 432,692 Kilometern pro Stunde. Kurz danach setzte sich auch "Rosemeyer" in seinen Wagen, um sich die Bestmarke zurückzuholen. Bei Tempo 440 km/h wurde Rosemeyers Fahrzeug von Seitenwind erfasst und verunglückte um 11.48h. Er war auf der Stelle tot. Ein Gedenkstein steht an der BAB Frankfurt-Darmstadt bei Km 508, direkt bei einem Parkplatz. Seine Grabstätte befindet sich in Berlin-Dahlem.
Bernd Weigel - Rose
(E?)(L?) http://www.helpmefind.com/rose/pl.php?n=44333
C
Christian Schultheis - Rose
(E6)(L1) http://www.rosenfoto.de/
(E6)(L1) http://www.rosenfoto.de/Rosen_jpgs/A-C/ChristianSchultheis.html
D
E
Elke Gönewein - Rose
F
G
Gela Gnau - Rose (W3)
(E?)(L?) http://www.helpmefind.com/rose/pl.php?n=31260
Gela Gnau war die Tochter von Ewald Gnau, dem "Rosenvater" aus Sangerhausen.
H
Heinrich Schultheis - Rose
(E6)(L?) http://www.classicroses.co.uk/roses/h/heinrich_schultheis.html
(E?)(L?) http://www.danielschmitz-roses.com/pages/rosierstempspasse/heinrichschultheis.htm
(E?)(L?) http://www.everyrose.com/
(E?)(L?) http://www.helpmefind.com/rose/pl.php?n=3235
(E6)(L1) http://www.rosefile.com/RosePages/Galleries.html
(E6)(L1) http://www.rosenfoto.de/
(E6)(L1) http://www.rosenfoto.de/Rosen_jpgs/D-L/HeinrSchultheis.html
Light Pink, Candy Pink, Hybrid Perpetual (OGR) 1882
Hübscher, Heiko - Gärtnermeister in Zweibrücken
(E?)(L?) http://www.kaiserslautern.de/rathaus/pressemitteilungen/01277/?lang=de
(E?)(L?) http://www.rp-online.de/public/article/ratgeber/bauen+wohnen/pflanzen/70502
I
J
Johannes Schultheis - Rose
(E6)(L1) http://www.rosenfoto.de/
(E6)(L1) http://www.rosenfoto.de/Rosen_jpgs/D-L/JohannesSchultheis.html
K
L
Louisa Schultheis - Rose
(E?)(L?) http://www.helpmefind.com/rose/pl.php?n=38562
Ludy, Peter - Gärtnermeister Rosengarten Zweibrücken
(E?)(L?) http://www.rosenfreunde.de/html/pflegehinweise.html
(E?)(L1) http://www.rosenfreunde.de/html/beratung.html
M
Margarete Gnau - Rose
(E?)(L?) http://www.helpmefind.com/rose/pl.php?n=38961
(E?)(L?) http://www.google.de/search?hl=de&q=%22Margarete+Gnau%22&meta=
(E?)(L?) http://www.vonbubach.host.sk/jessi.html
Zu "Margarete Gnau" ist wenig zu erfahren. Google zeigt lediglich eine Seite, in der eine "Margarete Gnau" als Hunde- Züchterin aufgeführt ist.
Miss Kathe Schultheis - Rose
(E?)(L?) http://www.helpmefind.com/rose/pl.php?n=30656
N
O
Oskar Scheerer - Rose
(E?)(L2) http://www.ludwigsroses.co.za/SECTIONS/catalogue/
(E6)(L?) http://www.rosenberatung.de/html/rosenbilder-galerie.html
(E?)(L1) http://www.rosenfoto.de/LiRosenfotoFSY.html
(E6)(L1) http://www.rosenfoto.de/Rosen_jpgs/M-Q/OskarScheererLas1.html
(E?)(L1) http://www.helpmefind.com/rose/pl.php?n=30888
(E?)(L1) http://www.google.de/search?hl=de&q=rose+oskar+scheerer&meta=
(s.a. "Scheerer, Oskar)
P
Peter Lambert
Rosenzüchter (1860-1939)
(E?)(L?) http://www.welt-der-rosen.de/zuechter/lambert.htm
Professor Gnau - Rose
(E?)(L?) http://chiropraktiker.org/splan/
(E?)(L?) http://www.helpmefind.com/rose/pl.php?n=13107
(E?)(L?) http://www.rosentreff.de/garten/sangerhausen/sangerhausen.html
(E1)(L1) http://www.welt-der-rosen.de/rospers.htm#gnau
(E?)(L?) http://www.google.de/search?q=Ewald+Gnau&hl=de&lr=&start=20&sa=N
Diese Rose der Züchterei Tantau (DE) (Teehybride) wurde 1928 nach Professor Ewald Gnau (1853-1943) benannt, der auch als einer der deutschen "Rosen-Väter" bezeichnet wird. Er war Oberlehrer der Naturwissenschaften am Gymnasium Sangerhausen.
Im "Rosenbogen" 01/2005 wird seine Tätigkeit als Geschäftsführer des VDR gewürdigt. Er war zusammen mit Albert Hoffmann und Peter Lambert Mitbegründer des Rosariums Sangerhausen in einem zweiseitigen Artikel.
In Sangerhausen wurde eine Strasse (Ewald-Gnau-Straße) nach ihm benannt.
...
Professor Ewald Gnau als Mitbegründer (des Europarosarium Sangerhausen) verdanken wir die Entstehung einer Rosenbibliothek, der ersten Prüfstelle für Rosenneuheiten, nicht zu vergessen die Beratungsstelle für Gartenfreunde und später noch die Zentralstelle für Rosenforschung.
...
Q
R
Rosenbach, Johann Hartmann
(E?)(L?) http://www.bautz.de/bbkl/r/rosenstock_huessy.shtml
(1673-1675), Würzburger Fürstbischof
Rosenbach, Johann Hartmann von (1673-1675)
Rosenberg, Marianne
(E?)(L?) http://wohin.heute.de/tagestipp/tipp2271.html
(E?)(L?) http://marianne.rosenberg.de/
Rosendorfer, Herbert
(E?)(L?) http://www.perlentaucher.de/autoren/6712.html
Rosengarten, Monika
(E?)(L?) http://www.perlentaucher.de/autoren/7608.html
Rosengräfin (W3)
(E?)(L?) http://www.welt-der-rosen.de/zuechter/geschwin.htm
Marie Henriette Gräfin Chotek (VDR-Mitglied, gest. 1946)
... deren Rosarium in Deutsch-Ungarn Anfang des 20. Jhds. berühmt war, ...
Rosenstock-Huessy, Eugen
(E?)(L?) http://www.google.de/search?hl=de&q=Rosenstock-Huessy%2C+Eugen&btnG=Google-Suche&meta=
(E?)(L?) http://www.biologie.de/biowiki/Eugen_Rosenstock-Huessy
(E?)(L?) http://www.valley.net/~transnat/erh.html
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Eugen_Rosenstock-Huessy
Kulturphilosoph, Rechtswissenschaftler und Soziologe
S
Scheerer, Oskar
Rosendörfer
Oskar Scheerer wurde am 30.07.1906 in Pirmasens geboren. Nach Abschluß der Realschule und einer Gärtnerlehre in Pirmasens kam er zur Ausbildung an die Höhere Staatslehranstalt für Gartenbau in Pillnitz bei Dresden. Erste Berufsjahre verbrachte er in verschiedenen Gartenbaubetrieben in Stuttgart, Freiburg und Speyer. Von 1936 - 1945 folgte eine Tätigkeit als Sachbearbeiter und Gartenarchitekt bei den Reichsautobahnen. Nach fünf Jahren als Techniker und Betriebsleiter in verschiedenen Gärtnereien kam er 1951 zur Stadtverwaltung nach Zweibrücken.
Hier begann sein eigentliches Lebenswerk, der Wiederaufbau des zerstörten Rosengartens und dessen ständiger Ausbau. Sein Rosenfreund Prof. Dr. Gottfried Bösch würdigt diese Arbeit in seinem Nachruf: "Was er aus diesem Garten hinter dem barocken Schloß machte, errang Weltgeltung. Es war vor allem die glückliche Verbindung von Rosen und Stauden die diesen unvergleichlichen Garten auszeichnete. Aus einem völlig zerfurchten Garten voller Bombentrichter entstand in kurzer Zeit dieser Ruhm Zweibrückens."
Neben seiner Arbeit als Gartenbaudirektor pflegte er die schriftstellerische Tätigkeit: 1969 erschien sein Buch "Rosen in unserem Garten" und schrieb viele Artikel für Fachzeitungen und die Korrespodenz mit Fachleuten aus aller Welt dauerte an bis in seine letzten Lebenswochen. Für den Verein Deutscher Rosenfreunde rief er die Zeitschrift "Der Rosenbogen" ins Leben und betreute sie von 1963 - 1966 als Redakteur. Auch übernahm er für einige Jahre das Präsidentenamt im Verein Deutscher Rosenfreunde. Öffentlichskeitsarbeit war für ihn immer auch Werbung für Zweibrücken und seine Rosen, sei es in Vorträgen und Rundfunksendungen oder in dem Film "Der Rose zugetan", den er, zusammen mit Walter Meyer, über Zweibrückens Rosengarten gedreht hat.
Den Nachbarländern im Westen schenkte er die gleiche Aufmerksamkeit wie der Pfälzer Heimat. Mit dem Elsaß verband ihn eine besondere Liebe über den Freund Valentin Ruch und dessen Rosengarten in Zabern. Dazu kamen häufige Besuche in Schiltigheim und regelmäßige Urlaubstage in Aubure in den Vogesen, über deren Flora er begeistert in Briefen an Karl Förster nach Bornim berichtete. Daß er den Rosengarten in Bad Mondorf in Luxemburg anlegen durfte und dafür das Ritterkreuz zum Verdienstorden erhielt, war ihm Lohn und Dank für seine Bemühungen um Freundschaft zwischen europäischen Nachbarstaaten.
Zeitlebens war Oskar Scheerer allem Schönen verbunden: Seiner Pfälzer Heimat, der Musik und der Literatur, die ihn Freundschaft mit bekannten Schriftstellern seiner Zeit schließen ließ, wie Hans Carossa, Hermann Hesse, Albrecht Goes, Manfred Hausmann, Hilde Domin und Nelly Sachs. Alle persönlichen Ehrungen und Auszeichnungen verdankte er seiner Liebe zu den Rosen, doch wird ihn keine so gefreut haben wie das Geschenk des Rosenzüchters Kordes im Jahre 1961, der einer Neuzüchtung, einer dunkelroten Strauchrose, den Namen "Oskar-Scheerer" gab.
Verwirklichen konnte er auch seine Idee der Gründung von "Rosendörfern", die bei der Landbevölkerung den Umgang mit der Rose neu beleben und zur Dorfverschönerung beitragen sollten. Mit Schmitshausen auf seiner geliebten Sickinger Höhe wurde ein pfälzisches Dorf der Erstling in dieser inzwischen auf vier Dörfer angewachsenen Familie.
Neben Rosengarten und Rosendorf war sein dritter Herzenswunsch ein "Rosenmuseum" in Form eines Wildrosengartens im Fasaneriegelände am Stadtrand von Zweibrücken. Er sollte einerseits eine lebende Sammlung und Bewahrung alter Rosensorten sein und zum anderen jedem Besucher Entstehung und Werdegang unserer heutigen Gartenrosen veranschaulichen. "Die Zeichen der Vorfahren, die sie werden ließen" lagen ihm am Herzen, wie er es einmal formulierte.
Die Erfüllung dieses Wunsches blieb ihm zu Lebzeiten versagt, da ihn auftretende Krankheit zum vorzeitigen Niederlegen seiner offiziellen Tätigkeit zwang. Dem Südwestfunkreporter und Freund Karl Grösch gab er in dieser Situation im Dezember 1967 zur Antwort: "Jetzt kann ich mich endlich um meine Rosen kümmern". Sie waren ihm noch in den letzten Lebensmonaten Trost und Freude, als er in seinem Heim in Zweibrücken "ganz nach innen zu" lebte, um ein Wort seines Pirmasenser Landsmannes Hugo Ball zu gebrauchen. Er starb im St. Elisabeth Krankenhaus in Zweibrücken am 21. Januar 1971.
Vom Sinn des Rosengartens
aus "Garten und Landschaft", Callwey Verlag April 1956:
"Das für uns unvergänglich bewahrte Gedicht vom Heideröslein, mit dem vom jungen Goethe geprägten Wort "Morgenschön", das auch Goethe in alten Tagen noch manchmal anführt, mag über der Frage nach dem Sinn des Rosengartens stehen. Es wird zuerst wenig ansprechen, dieses Wort "Morgenschön", was hat es auch mit unserem Thema zu tun? Ich führe es an, weil zu den vielen ernsten Versuchen zur Gestaltung eines Rosengartens in dem Vorstellungsbild und der Wurzel dieses Goethewortes alle Ehrlichkeit und Wahrheit eingeschlossen ist, die zu einer Behausung der Rose beim Menschen gehört. In einem Rosengarten, seiner ganzen Absicht der Aufteilung und Verbindung, seinen Spannungen, Beziehungen und seinen Dingen, soll etwas von dieser Goetheschen Morgenschöne, Morgenfrühe empfunden werden und sei es auch der leisteste Hauch der uns dabei anrührt, er wäre Geist genug, um uns der Aufgabe bewußt zu werden. Alle Rosengärten sollen unter einem wechselnden Gespräch "Der Mensch und die Rose" stehen. Das soll nicht vergessen werden. Gerade um dieses "Gesprächs" willen mit der "menschlichsten" Blume, der uralten Begleiterin, planen wir im tiefsten Grunde Rosengärten."
Über seine Pläne
Brief an Karl Förster in Potsdam-Bornim vom 22.12.59:
"...Lege in Luxemburg einen Rosengarten für 30.000 Rosen an, erweitere unseren Garten und suche mehr und mehr die Menschen zur Rose hinzuführen. Es macht mir viel Freude! Plane einen Wildrosengarten hier - 15.000 qm groß - Aufgaben so herrllich schön..."
Über Rosenzüchtung
aus einem Brief an Wilhelm Kordes vom 23.05.62:
"...ich finde es wunderbar, (obwohl ich dieses Wort sehr vorsichtig verwende, denn ein Wunder ist etwas nicht Alltägliches!) als Mensch neue Pflanzen zu erzeugen, mit der Natur auf Du zu stehen und mitzuwirken, damit ein Neues werde. Selbst kleiner Schöpfer, kleiner Gott zu sein, um dann staunend vor der ersten Blüte oder Frucht zu stehen und den Ärger, alle Mißgunst zu vergessen, ganz andächtig zu schauen, was man nun "angestellt" hat. Aus diesem Geist heraus sehe ich alle Arbeit der Rosenzüchter und begreife einiges das sie bewegte, als sie zum ersten Mal zum Pinsel griffen, um Pollen zu übertragen."
Über seine Liebe zu alten Rosen
Brief an Freifrau von Löw zu Steinfurth, vom 10.06.70:
"...ich fühle mich so wohl in meinem Gärtchen. Es blüht und schon das Grün ums Haus ist meine tägliche Freude...Ich habe vorhin die ersten Rosen geschnitten. Mme. Sancy de Parabère aus dem Jahr 1874, es ist keine Schnittrose, keine Rose, die viel Freunde hat, "die Blüten hängen, aber sie hat den Charme und den Duft der alten Sorten..."
Über Rosen im November
Brief vom 17.11.70 aus dem Krankenhaus an Frau Anny Jakob:
"Die Rosen stehen noch hier! Ich habe sie frisch angeschnitten und behandle sie sehr vorsichtig, damit nichts abfällt. Trotzdem liegen manchmal einzelne Blütenblätter wie Augenlider auf dem Tuch. Manche Farben sind so müde. Ich liebe dieses Hinübergehen. Es ist, als ob die Farbe sich dorthin zurückzöge, woher sie gekommen ist. Sie wird dann transparent wie die späten Novembertage, wenn die Sonne nochmals scheint. Auch dem Duft haftet etwas Verwelkendes an, eine Zwischenstufe zwischen letztem Verströmen und Abschied. Es reicht nicht mehr das Gefäß des Duftes zu füllen. Nur aus dem Grund herauf steigt er langsam empor und bringt keinen Glanz mehr. Dieser Zustand der letzten Gartenrosen ist ergreifend. Sie vergehen, während die Glashausrosen hier in der Vase verblühen. Und gerade dieses Vergehen ist es, das uns veranlaßt, die späten Rosen aufzusuchen. die ganze Sommerrosen-Herrlichkeit, das Strahlende und Stolze, alle Anmut und Unausprechbares sammelt sich in den letzten Rosen. Manche Sorte hat sich verändert, weil sie die andere Seite ihres Daseins zeigt, die vielen Rosenfreunden verborgen ist: die Zeichen der Vorfahren, die sie werden ließen. Sie, die Letzte, macht alle Anstrengungen, den vorhergegangenen, aus denen sie wurde, ihre Reverenz zu erweisen. So blüht neben der schon glänzend roten Hagebutte die letzte Knospe zaghaft auf, uns zur Freude, zum Abschied der Rosenzeit, Darum möchte ich mich bedanken für diese letzten Rosen! Heute fiel der erste Schnee. Im Rosengarten wäre ein Strauß wie dieser nun nicht mehr zu holen."
Aus Oskar Scheerers Buch "Rosen in unserem Garten"
"Von historischen Rosen, ihrem Charme und ihrem Weiterleben"
Ein Rosenfreund, der sich den historischen Rosen zuwendet, betritt einen Bereich voller Überraschungen. Gerade dieses Gebiet ist für den Liebhaber wie geschaffen. Es gab in allen Zeitabschnitten immer wieder Rosenfreunde, die für die schönen historischen Rosen ein Plätzchen in ihrem Garten übrig hatten und es gibt sie zum Glück auch heute noch. Dieser Liebhaberdienst ist unbezahlbar, weil durch ihn die frühen Rosen erhalten bleiben. Eine einmal ausgestorbene Rose kann nicht mehr geschaffen werden. Die Beschäftigung mit historischen Rosen ist weder eine Modesache noch eine Region für Eingeweihte, sie ist eine Angelegenheit der Zuneigung und der Freude an diesen Rosen. Es wird immer nur einen kleinen Kreis von Bewunderern historischer Rosen geben".
Warum historische Rosen?
Als ich einmal bei Mister G.S. Thomas, einem großen Kenner historischer Rosen in England, vor Moosrosen stand und die vielen Sorten betrachtete, die mit ihren Trieben so unordentlich aussahen, fragte ich mich, was nun eigentlich daran schön sei. Ich bückte mich und schrieb mir dennoch die Namen der Sorten auf. Dabei mußte ich auch die Blüten betrachten. Da wußte ich, warum wir diese Rosen lieben! Dieses Anderssein, die abgerun- dete Form der Blüte mit den gerafften und gefälteten Blumenblättern wie Rüschen und Schleifen aus Rokoko und Biedermeierzeiten. Diese kompakte und dichte Füllung der Blumen und dann die Farben!. Wie auf alten Satin- und Brokatstoffen, etwas müde und verwaschen, zartes Rosé, rubinen und purpurn, dann in rot-weißen Streifen, mauve und schiefergrau, milchweiß in einer Substanz, die wir bei neuen weißen Rosen gar nicht kennen; dazu der süße, in tiefen Schichten unserer Sinne eindringende Duft! Dies alles, Wirklichkeit und Atmosphäre, Schwärmerei und Bewunderung, Wohlgeruch, der bis zu einem Hauch von Duft reicht, sind im Begriff "Historische Rosen" enthalten. Sie sind eigentlich Rosen mit weiblichen Vorzügen und Prädikaten wie: Anmutig, zart schimmernd, bezaubernd und weich; zum Unterschied von den modernen Rosen, die etwas Straffes, Kühles und Robustes haben".
Schneider, Friedrich II
(E2)(L1) http://www.ftpdaten.de/wittstock/veranstaltungen/rosen/Rosensite-Dateien/page0001.htm
Genialer Rosenkenner und eigentlicher Gründer des Vereins Deutscher Rosenfreunde
...
In dem 1883 von Schneider herausgegebenen Rosenjahrbuch hatte er alle Rosengärtner und Rosenliebhaber für den 28. September 1883 nach Hamburg zur Gründung des Vereins Deutscher Rosenfreunde eingeladen.
...
In dem interessanten Artikel findet sich auch folgende kleine Namensgeschichte:
...
Friedrich Hermann Richard Schneider kam zu der "II" hinter seinem Namen, als er 1860 ein Lehramt an der Wittstocker Realschule (seit 1869 Gymnasium) übernommen hatte. Ein Jahr vor ihm war ein Lehrer namens Schneider an dieselbe Schule gekommen - Schneider I. Aus gesundheitlichen Gründen schied Schneider 1880 aus dem Schuldienst aus; seine "II" behielt er dennoch.
...
(E?)(L1) http://www.garten-literatur.de/Blattwerk/rosen_buecher2.htm#schneider
Hier findet man das Inhaltsverzeichnis des Rosenjahrbuchs von Friedrich Schneider II aus dem Jahr 1883:
(Leider habe ich keinen Hinweis gefunden, ob dieses Rosenjahrbuch noch irgendwo zugänglich ist.)
A. Hoheisen: Was ich vom Verein deutscher Rosisten erwarte und wünsche / St. Paul: Wie können wir Rosen haben? Eine Winterbetrachtung / A. John: Vier Cardinal-Fragen in Bezug auf Rosenkultur - Aus einem Vortrage / Heinrich Schultheis: Winke für Rosenfreunde und solche Gartenbesitzer, die es werden wollen / A. Beving: Winterschutz der Rosen / A. Behrens: Der Dachziegel als Winterschutzmittel / G. Eichler: Wie können wir Rosenpfähle conserviren? / Peter Lambert: Eine Visite bei den berühmtesten Pariser Rosengärtnern / Alb. Lucke: Anzucht der Hochstamm-Wildlinge aus Canina-Samen / Otto Jungk: Behandlung der Wildstämme in der Rosenschule vor, während und nach der Okulation / C. g. Jost: Rosa Manettii S. / Peter Lambert: Die Nachveredelung von Rosen / Rudolf Geschwind: Beitrag zur Hybridisirung der Rosen / Verzeichnis der schönsten Ausstellungsrosen (zsgt. v. einer Comission der National Rose Society, London 1882 übersetzt v. Friedrich Schneider II) / Jos. Hinton: Rangliste der empfehlenswerthesten Remontantrosen (aus dem Journal of Horticulture 12.10.1882 übersetzt v. Fr. Schneider II) / Jos. Hinton: Rangliste der schönsten Thee- u. Noisetterosen (aus Journal of Horticulture 17.10.1882 übers. v. F. Schneider II) / J. Hinton: Die engl. Rangliste im Vergleich mit der amerikanischen (aus Journal of Horticulture 26. 10, 1882 übers. v. F. Schneider II) / C. P. Strassheim (Straßheim): Über den Wuchs der Theerosen. Nach eigenen Beobachten in meinem Rosarium / W. von Daake: "Madame Souveton" (Pernet 1875) / Charles Bennett: Einige Worte und Winke über die Anzucht neuer Rosensorten / Jean Soupert: General-Revue über die Rosen der drei letzten Dezennien I. Die Rosen von 1856-1859 / Carl Mathieu: Einige halbvergessenen Rosen, welche sich vorzüglich zu dauernden Gruppen eignen / Henry Ellwanger: Züchtung neuer Varietäten (aus The Rose, Capitel XVI übers v. A. Leinemann) / A. Bauer: Anzucht winterharter Rosenviarietäten. Mahnruf an Deutschlands Rosisten / Heinrich Schultheis: Commentar zu der neuen Rose: Princessin Wilhelm von Preussen / H. Drogemüller: Die Sämlingszucht edler Rosen aus Kreuzungen zwischen allen Gruppen / Dr. B. Frank: Über das Rosen-Asteroma, einen Vernichter der Rosenpflanzungen (inkl. 5 Zeichn.) / Promermoria über die neue Rosengarten-Anlage im Hippodrom der Königlichen Fasanerie des Königlichen Hofgärtners Walter... / F. Schneider II: Kritik der Neuheiten von 1881 und 1882.
Schultheis American Beauty - Rose
(E?)(L?) http://www.helpmefind.com/rose/pl.php?n=41853
Schultheis, Heinrich - Rosengärtner
Heinrich Schultheis (1848-1899) war Gründer der Steinfurther Rosenschule.
Sebastian Schultheis - Rose
Strobel, Klaus-Jürgen
1. Vizepräsident - Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde
(E?)(L1) http://www.bkn.de/de/01unternehmen/01geschichte.html
(E?)(L1) http://www.bkn.de/en/04events-news/04presseberichte.html
(E?)(L1) http://www.bkn.de/en/04events-news/04presseberichte.html
(E?)(L?) http://www.rosenfreunde.de/html/vorstand.html
Wedeler Weg 78
25421 Pinneberg
T
U
V
W
Walter Schultheis - Rose
(E?)(L?) http://commons.wikimedia.org/wiki/Rose
Weigel, Bernd - GRF Präsident
(E?)(L?) http://www.rosenfreunde.de/html/vorstand.html
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